Vokietija – Architektūros, statybų, inžinerijos ir inspektavimo paslaugos – Freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil zur Neugestaltung der Ludwigstraße in München einschließlich des Platzes vor der Feldherrnhalle, des Odeonsplatzes, des Geschwister-Scholl-Platzes und des Professor-Huber-Platzes
Vokietija – Architektūros, statybų, inžinerijos ir inspektavimo paslaugos – Freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil zur Neugestaltung der Ludwigstraße in München einschließlich des Platzes vor der Feldherrnhalle, des Odeonsplatzes, des Geschwister-Scholl-Platzes und des Professor-Huber-Platzes
I dalis: Perkančioji organizacija
I.1) Pavadinimas ir adresai:
Oficialus
pavadinimas: Landeshauptstadt München vertreten durch das Baureferat Gartenbau
Adresas: Friedenstraße 40
Miestas: München
Pašto
kodas: 81671
Šalis: Vokietija
Asmuo
ryšiams:
El-paštas: Ludwigstrasse@bgsm.de
Interneto adresas (-ai):
II dalis: Objektas
II.1.1) Pavadinimas:
Freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil zur Neugestaltung der Ludwigstraße in München einschließlich des Platzes vor der Feldherrnhalle, des Odeonsplatzes, des Geschwister-Scholl-Platzes und des Professor-Huber-Platzes
II.1.2) Pagrindinis BVPŽ kodas:
71000000
Architektūros, statybų, inžinerijos ir inspektavimo paslaugos
II.1.3) Sutarties tipas:
Kita
II.1.4) Trumpas aprašymas:
Anlässlich eines Beschlusses des Münchner Stadtrats zum künftigen Radschnellweg Münchner Norden, Abschnitt 1 (Altstadt-Radlring), wurde das Baureferat beauftragt, für einen der betroffenen Stadträume einen um-fassenden Wettbewerb zur Neugestaltung durchzuführen - für die Ludwigstraße einschließlich des Platzes vor der Feldherrnhalle, des Odeonsplatzes, des Geschwister-Scholl-Platzes und des Professor-Huber-Platzes.
Die Ludwigstraße einschließlich der genannten Plätze bildet neben der Brienner Straße, der Maximilianstraße und der Prinzregentenstraße eine der vier städtebaulich bedeutenden Prachtstraßen der Landeshauptstadt Mün-chen. Sie liegt inmitten historischer Bauwerke und Sehenswürdigkeiten, nur wenige Gehminuten von der In-nenstadt entfernt und in direkter Nachbarschaft zur Ludwig-Maximilians-Universität und zum Kunstareal mit seinen Museen im Westen sowie zum Hofgarten der Residenz und zum Englischen Garten im Osten. Der Architekturstil spiegelt die Vorliebe des Bauherrn und Namensgebers der Ludwigstraße, König Ludwig I., für Italien wider.
Der Stadtraum beginnt im Süden an der Feldherrnhalle und endet im Norden am Siegestor. Dazwischen quert er die Von-der-Tann-Straße mit dem Altstadtring-Tunnel. Im Süden, an der Feldherrnhalle, führen die Theatinerstraße und die Residenzstraße in die Altstadt. Im Norden, am Siegestor, geht die Ludwigstraße in die Leopoldstraße über, Münchens bekannte Flaniermeile.
Mit der Neugestaltung des Stadtraums verbinden sich vor allem vier Ziele:
- die Neuaufteilung der Verkehrsflächen zugunsten des Umweltverbundes,
- die städtebauliche Aufwertung des Raumes,
- die klimaangepasste Gestaltung des Raumes,
- die Berücksichtigung der Belange des Denkmalschutzes.
Die Neuaufteilung der Verkehrsflächen zugunsten des Umweltverbundes, d.h. zugunsten des künftigen Rad-schnellwegs und des Busverkehrs, ist nicht Teil der Wettbewerbsaufgabe. Hierzu liegen bereits Planungen vor, die im Wettbewerb zu berücksichtigen sind. Für alle anderen Ziele erhofft sich die Stadt München durch den Wettbewerb eine in jeder Hinsicht optimale Lösung der Planungsaufgabe.
Die Ludwigstraße ist heute ein Ort, der sich in weiten Teilen nicht zum Aufenthalt, sondern nur zum Transit eignet. Durch die Transformation soll die Ludwigstraße künftig zur Aneignung durch die Bürgerschaft einla-den. Aus einem ehemals reinen Repräsentationsort soll eine Flanier- und Aufenthaltsfläche werden, ein „Bou-levard“ von höchster Qualität und Attraktivität für die Stadtgesellschaft und ihre Gäste aus aller Welt.
Das Wettbewerbsgebiet in seiner zentralen Innenstadtlage und mit seiner beachtlichen Größe soll im Zuge der Klimaanpassung angemessen entsiegelt, begrünt und gekühlt werden. Es sollen Flächen für Verschattung, Wasserretention und Kühlung entstehen.
Alle Flächen im Wettbewerbsgebiet sind außerdem so zu gestalten, dass sie den Belangen des Denkmalschut-zes gerecht werden. Die Ludwigstraße und die genannten Plätze stehen unter Ensembleschutz, alle Gebäude sind Einzeldenkmäler. Die Denkmalwirkung darf an keiner Stelle beeinträchtigt werden. Im besten Falle wird das denkmalgeschützte Ensemble heutigen Anforderungen entsprechend nachhaltig weiterentwickelt und die Einzeldenkmäler werden in ihrer Wirkung sogar noch gestärkt.
Der Wettbewerb gliedert sich in einen Realisierungsteil und einen Ideenteil. Der Realisierungsteil umfasst den Odeonsplatz und den südlichen Abschnitt der Ludwigstraße bis zur Von-der-Tann-Straße. Der Ideenteil umfasst den Platz vor der Feldherrnhalle und den Abschnitt der Ludwigstraße von der Von-der-Tann-Straße bis einschließlich Geschwister-Scholl-Platz und Professor-Huber-Platz am Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität. Der nördlichste Abschnitt der Ludwigstraße von den Plätzen an der Universität bis zum Siegestor wurde erst vor kurzem neugestaltet und ist daher nicht Teil der Wettbewerbsaufgabe.
Der im Wettbewerbsgebiet zu überplanende Freiraum umfasst - ohne die Flächen für den fahrenden und ruhen-den Kfz-Verkehr – rd. 45.000 qm. Davon entfallen rd. 15.000 qm auf den Realisierungsteil und rd. 30.000 qm auf den Ideenteil.
II.2) Aprašymas:
II.2.1) Kitas (-i) šio pirkimo BVPŽ kodas (-ai):
71000000 Architektūros, statybų, inžinerijos ir inspektavimo paslaugos