Vokietija – Architektūros, statybų, inžinerijos ir inspektavimo paslaugos – Technische Projektsteuerung (TPS) Erschliessungsmassnahme Die TPS umfasst das Inbetriebnahmemanagement sowie das technische Monitoring im ersten Betriebsjahr.
Vokietija – Architektūros, statybų, inžinerijos ir inspektavimo paslaugos – Technische Projektsteuerung (TPS) Erschliessungsmassnahme Die TPS umfasst das Inbetriebnahmemanagement sowie das technische Monitoring im ersten Betriebsjahr.
I dalis: Perkančioji organizacija
I.1) Pavadinimas ir adresai:
Oficialus
pavadinimas: Staatliches Bauamt Erlangen-Nürnberg
Adresas: Bohlenplatz 18
Miestas: Erlangen
Pašto
kodas: 91054
Šalis: Vokietija
Asmuo
ryšiams:
El-paštas: vergabe@stbaer.bayern.de
Interneto adresas (-ai):
Pagrindinis adresas: https://www.stbaer.bayern.de
II dalis: Objektas
II.1.1) Pavadinimas:
Technische Projektsteuerung (TPS) Erschliessungsmassnahme
Die TPS umfasst das Inbetriebnahmemanagement sowie das technische Monitoring im ersten Betriebsjahr.
Nuorodos numeris: 25-046051
II.1.2) Pagrindinis BVPŽ kodas:
71000000
Architektūros, statybų, inžinerijos ir inspektavimo paslaugos
II.1.3) Sutarties tipas:
Kita
II.1.4) Trumpas aprašymas:
Technische Projektsteuerung (TPS) Erschliessungsmassnahme: 25-046051 für 15600 E 0001, UTN Erschließungsmaßnahme, 1. TBM Übergeordnete Planungsleistungen:
Im Süden von Nürnberg entsteht der Campus der neugegründeten technischen Universität (UTN). Bis zum Wintersemester 2029/30 entstehen die vier ersten Gründungsgebäude (GGB) für Forschung und Lehre, zudem bis 2032 ein weiteres. Die GGB weisen insg. ca. 17.700 m² NUF 1-6 auf. Parallel werden Erschließung und Infrastruktur in der EM1 geplant. Hierin enthalten sind unter anderem auch die technischen Ver- und Entsorgungen, ein Parkhaus sowie das Logistikzentrum, die Leitwarte und die Energiezentrale mit einem saisonalen Großwärmespeicher.
Auf Grund der Komplexität des übergeordneten technischen Ver- und Entsorgungskonzepts ist der Einsatz einer Technischen Projektsteuerung (TPS) in der Erschließungsmaßnahme von der Leistungsstufe 1B-4 erforderlich.
Für die Inbetriebnahme der fünf Gründungsgebäuude wird eine gesonderte Vergabe des TPS durchgeführt.
Größenordnung des Projektes
Die Erschließungsmaßnahme EM1 hat einen Flächenumgriff von 105.000 m² und gliedert sich aktuell in vier TBM dernen Gesamtkosten (KG 200- 600) auf ca. 103,6 Mio. € belaufen. Darin werden parallel zu den ersten Gebäuden die Erschließung und Infrastruktur geplant. Hierin enthalten sind unter anderem auch eine Geländemaßnahme inkl. der Schaffung der technischen Ver- und Entsorgung (E2), ein Parkhaus (E3) sowie das Logistikzentrum, die Leitwarte und die Energiezentrale mit einem saisonalen Großwärmespeicher (gemeinsam in der E4).
Die Gründungsgebäude (GGB – 1 bis 3) sind in drei Teilbau-maßnahmen (TBM) mit fünf Einzelgebäuden aufgeteilt und die Gesamtkosten (KG 200-600) ca. 170,4 Mio. € betragen. Die fünf Gebäude umfassen Forschungs-, Lehr- und Verwaltungsbereiche und sind nach unterschiedlichen Nutzungsschwerpunkten (Departements) gegliedert.
Projektkomplexität Multiprojekt
Die 7 Teilbaumaßnahmen der EM1 und der GGB laufen parallel und beeinflussen sich gegenseitig. Es sind verschiedene Planungsteams pro TBM eingeschaltet und die bauliche Realisierung soll derzeit gewerkweise erfolgen. Jedes Gebäude weist unterschiedliche Anforderungen an die Anlagentechnik auf. Eine individuelle Bewertung ist erforderlich. Gleichzeitig sollen übergeordnete Synergien erzeugt werden, um eine effiziente Planung und Umsetzung sicherzustellen.
Alle Maßnahmen am Campus (mit Ausnahme des bis 2032 nachlaufenden Gründungsgebäudes G3 (QE)) müssen so abgeschlossen werden, dass eine Aufnahme des Universitätsbetriebs zum Wintersemester 2029/2030 ermöglicht wird.
Die allgemeinen Projektziele wie z. B. Nachhaltigkeit, Energiestandard, Barrierefreiheit, Terminplanung und Rollenverteilung sind in der Projektbeschreibung definiert.
Projektstand:
Die durch verschiedene Planunsgteams bearbeiteten Planungen haben zwischenzeitlich alle die Entwurfsplanung (LP3 nach HOAI) abgeschlossen und befinden sich gerade in der Genehmigungs- (LP4) bzw. Ausführungsplanung (LP5). Die technische Projektsteuerung ist auf Basis der Entwurfsplanung zu erstellen und anschließend auf den Stand zum Abschluss der Ausführungsplanung fortzuschreiben.
Technisches Versorgungskonzept
Im Zentrum der technischen Ver- und Entsorgung des neuen Universitätscampus steht die Energiezentrale (EZ) mit der zentralen Leitwarte. Die EZ umfasst die Anlagen zur Einspeisung in die Campus-eigenen Versorgungsnetze für
- Wärme und Kälte
- Trink- und Löschwasser
- Mittelspannungs- (AV und SV) und Niederspannungsversorgung
- Datennetz (LWL)
Die Wärme- und Kälteerzeugung wird mit bivaltenen Wärmepumpen unter weitgehender Verwendung von am Campus erzeugten PV-Strom erfolgen. Die Abwärme der Kälteerzeugung soll mit Hilfe eines saisonalen Großwärmespeichers mit 25.000m³ Nutzvolumen in der Heizperiode genutzt werden.
Zudem entsteht eine Logistikzentrale in dem insbesondere das zentralen Chemikalienlager mit –ausgabe sowie eine Trinkwasseranalyselabors vorhanden sind. Die TPS dieses Gebäudeteils ist ebenfalls mitzubetrachten.
Diese Gebäude- und Bauwerke werden im Zuge der Teilbaumaßnahme E4 abgewickelt.
Der Bau der Trassen erfolgt im Zuge der Teilbaumaßnahme E2 (siehe Anlage xy „Projektstruktur“).
Leistungsbild
Auf Grund der hohen Komplexität der gewählten technischen Ver- und Entsorgungssysteme wird eine technische Projektsteuerung in der Erschließungsmaßnahme eingeschaltet.
Der technische Projektsteuerer ist dafür verantwortlich, die technische und organisatorische Steuerung des Projekts im Hinblick auf die Phase der technischen Inbetriebnahme bis zur Nutzungsaufnahme (Inbetriebnahmemanagement) sowie einem technischen Monitoring im ersten Betriebsjahr zu übernehmen. Er ist für den koordinierten, sicheren und erfolgreichen Start der technischen Anlagen und Systeme eines Bauprojekts verantwortlich. Dies umfasst die Koordination der Projektbeteiligten, die Sicherstellung der Einhaltung von Termin-, Kosten- und Qualitätsvorgaben sowie die Identifikation und Steuerung projektrelevanter Risiken.
Für die Inbetriebnahme der Gegründungsgebäude wird eine gesonderte Vergabe des TPS durchgeführt.
Es sollen aber für alle Beteiligten möglichst gleiche grundsätzliche Abläufe erstellt und abgeglichen werden. Dabei sind alle Prozesse eng mit dem Bauherren sowie dem technischen Projektsteuerer der Gründungsgebäude abzustimmen (hohe gegenseitige Hol- und Bringschuld).
Aufgrund der Schnittstellen zu den in der Erschließungsmaßnahme E2 umgesetzten Trassen der Wärme-, Kälte-, Wasser-, EDV- und Stromnetze sind die Inbetriebnahme- und Monitoring-relevanten Angaben dort regelmäßig abzufragen bzw. eigene Erkenntnisse zu transportieren.
II.2) Aprašymas:
II.2.1) Kitas (-i) šio pirkimo BVPŽ kodas (-ai):
71000000 Architektūros, statybų, inžinerijos ir inspektavimo paslaugos