Vokietija – Architektūros, statybų, inžinerijos ir inspektavimo paslaugos – Kläranlage Schwegenheim - Los 02 Tragwerksplanung
Vokietija – Architektūros, statybų, inžinerijos ir inspektavimo paslaugos – Kläranlage Schwegenheim - Los 02 Tragwerksplanung
I dalis: Perkančioji organizacija
I.1) Pavadinimas ir adresai:
Oficialus
pavadinimas: Verbandsgemeindewerke Lingenfeld
Adresas: Germersheimer Str. 139
Miestas: Lingenfeld
Pašto
kodas: 67630
Šalis: Vokietija
Asmuo
ryšiams:
El-paštas: lingenfeld@bieteranfrage.de
Interneto adresas (-ai):
Pagrindinis adresas: https://www.vg-lingenfeld.de/
II dalis: Objektas
II.1.1) Pavadinimas:
Kläranlage Schwegenheim - Los 02 Tragwerksplanung
Nuorodos numeris: 25-05-07-1200
II.1.2) Pagrindinis BVPŽ kodas:
71000000
Architektūros, statybų, inžinerijos ir inspektavimo paslaugos
II.1.3) Sutarties tipas:
Kita
II.1.4) Trumpas aprašymas:
Die Kläranlage Schwegenheim behandelt das Abwasser für aktuell im Mittel etwa 12.900 EW. Das gereinigte Abwasser wird in den Hainbach eingeleitet, der aufgrund der sich anhäufenden Hitzeperioden im Sommer immer öfter trockenfällt, so dass der Abwasseranteil zeitweise auf bis zu 100 % ansteigt. Aus diesem Grund ist eine Erweiterung der Kläranlage um eine nachgeschaltete weitergehende Spurenstoffelimination in Form einer Filtration über granulierte Aktivkohle (GAK) mit vorgeschalteter Tuchfiltration geplant. Zur Beschickung der weitergehenden Spurenstoffelimination wird das mechanisch und biologisch gereinigte Abwasser am Zulaufschacht der bestehenden Ablaufmessung im Vollstrom abgegriffen. Die in Richtung des bestehenden Kombibecken 1 abgehende neue Rohrleitung bindet über dem aktuell maximal möglichen Wasserstand ein. Um die hydraulischen Reserven am nachfolgenden Zulaufhebewerk ausnutzen zu können, muss der Schacht um 2 m erhöht werden. Über eine erdverlegte Rohrleitung und eine gemeinsame Zulaufrinne wird die vorgeschaltete Tuchfiltration beschickt. Die vorgeschaltete Filtration dient zum einen einer zusätzlichen Phosphor-Fällung und zum anderen dem Feststoffrückhalt. Sie ermöglicht so längere Standzeiten der Aktivkohle. Die Tuchfiltration besteht aus zwei Filterkammern von ca. 3 m Länge, ca. 3 m Breite und ca. 4,5 m Tiefe. An den Ablauf der beiden Tuchfilter anschließend befindet sich der Pumpensumpf zur Beschickung der GAK-Filtration mit innenliegender, eingehängter Abschlagsrinne. Die Tuchfiltration und der Pumpensumpf/Abschlag sind als gemeinsames Objekt mit durchgängiger Bodenplatte geplant. Die Bauwerksoberkante liegt etwa 2,8 m über dem aktuellen Geländeniveau von 110 m ü. NHN. Zur Erreichbarkeit der Wartungspunkte wird eine ans Bauwerk angehängte Gitterrostebene vorgesehen. Ein Teilstrom (max. 35 l/s) wird über bis zu vier Tauchmotorpumpen in die GAK-Filterhalle in einen Quelltopf gefördert und über Schwellen auf die vier GAK-Filter in Kesselbauweise aufgeteilt. Die Filterhalle lässt sich in zwei baulich unterschiedliche Bereiche einteilen. Der Teil der Filterhalle, in dem die Filterkessel stehen, ist als Halle in Leichtbauweise ohne durchgängige Zwischendecken zu verstehen. Der Teil der Filterhalle, der Treppenhaus, Schaltanlagenraum, Pumpenraum, Gebläseraum und die Filtrat- bzw. Schlammwasserspeicher enthält, ist in Betonbauweise mit einer Zwischenebene geplant. Als Pumpen sind zwei Spülwasserpumpen und eine Transferwasserpumpe zum Einspülen der GAK geplant, die an der Zwischenwand zu den Speichern im Erdgeschoss angeordnet sind. Über ein Hallentor kann man in diesem Bereich in die Halle hineinfahren. Im Obergeschoss sind die Schaltanlagen und die Gebläse angeordnet. Die Wartungspunkte an den Rohrleitungen, Filterkesseln und Aggregaten sind über das zentrale Treppenhaus und aufgeständerte Gitterrostbühnen erreichbar. Das bestehende Gelände um die Filterhalle wird aus Überflutungsgründen auf ca. 110,80 m NHN angehoben. Über dieses Niveau ragt die im Grundriss ca. 24 m x 14 m große Filterhalle ca. 10 m heraus. Der Ablauf der nachgeschalteten Verfahrensstufe geht über eine Ablaufmengenmessung in einen Stülpschacht, der auf die bestehende Ablaufleitung anschließt. Als weiteres Objekt ist eine Fällmittelstation, bestehend aus einem 25 m³ Fällmitteltank, einer Annahmestelle, einem Schaltschrank für sechs Dosierpumpen und der darunter befindlichen WHG-Fläche oberhalb der weitergehenden Reinigungsstufe geplant. Bedingt durch die Fristen zur Fördermittelantragsstellung und Einreichung der Genehmigung muss bis Ende Juli 2025 durch den Tragwerksplaner LP 2 vollständig und LP 3 teilweise bis zu einem Stand, anhand dessen belastbare Aussagen zur weiteren konstruktiven Planung inkl. der Dimensionierung des Verbaumaßnahmen getroffen werden können, abgeschlossen sein. Die Vorstatik muss auf Grundlage eines vorläufigen Baugrundgutachtens angefertigt werden.
II.2) Aprašymas:
II.2.1) Kitas (-i) šio pirkimo BVPŽ kodas (-ai):
71000000 Architektūros, statybų, inžinerijos ir inspektavimo paslaugos