Vokietija – Mokyklų statybos darbai – Rinkos tyrimas Europos mastu, siekiant parengti Gütersloh apskrities specialiosios mokyklos Rietberge statybos vietos pirkimo ir įgyvendinimo procedūrą (atviro modelio projekto kūrimas)

Vokietija – Mokyklų statybos darbai – Rinkos tyrimas Europos mastu, siekiant parengti Gütersloh apskrities specialiosios mokyklos Rietberge statybos vietos pirkimo ir įgyvendinimo procedūrą (atviro modelio projekto kūrimas)


I dalis: Perkančioji organizacija

    I.1) Pavadinimas ir adresai:

      Oficialus pavadinimas: Kreis Gütersloh
      Adresas:
      Miestas: Gütersloh
      Pašto kodas: 33334
      Šalis: Vokietija
      Asmuo ryšiams:
      El-paštas: Submission@kreis-guetersloh.de
      Interneto adresas (-ai):
      Pagrindinis adresas: www.kreis-guetersloh.de

II dalis: Objektas

    II.1.1) Pavadinimas:

      Europaweite Markterkundung zur Vorbereitung eines Vergabeverfahrens zur Standortbeschaffung und Realisierung einer Förderschule in Rietberg (modelloffene Projektentwicklung) durch den Kreis Gütersloh

    II.1.2) Pagrindinis BVPŽ kodas:

      45214200 Mokyklų statybos darbai

    II.1.3) Sutarties tipas:

      Kita

    II.1.4) Trumpas aprašymas:

      Der Kreis Gütersloh führt eine unverbindliche europaweite Markterkundung zur Vorbereitung eines Vergabeverfahrens zur Standortbeschaffung und gegebenenfalls auch zur Realisierung einer Förderschule in Rietberg durch. Gegenstand ist eine modelloffene Projektentwicklung zur Zusammenführung zweier Förderschulen an einem neuen Standort. Ziel der Markterkundung ist es, Erkenntnisse zu marktüblichen Projekt-, Vertrags- und Realisierungsmodellen, zur zeitlichen Umsetzbarkeit sowie zu wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen zu gewinnen. Eine Vorfestlegung auf ein bestimmtes Vergabe-, Vertrags- oder Realisierungsmodell erfolgt ausdrücklich nicht. Der Kreis Gütersloh ist Schulträger der Martinschule sowie der Paul-Maar-Schule in 33397 Rietberg, beides Förderschulen mit den Förderschwerpunkten Lernen sowie emotionale und soziale Entwicklung. Beide Schulen sollen an einem neuen Standort zusammengeführt werden, indem die Paul-Maar-Schule organisatorisch aufgelöst und in der erweiterten Martinschule aufgeht. Hintergrund ist die angekündigte Eigennutzung des bisherigen Schulgebäudes der Paul-Maar-Schule durch die Stadt Rietberg sowie die schulorganisatorische Zielsetzung, die Beschulung beider Förderschwerpunkte künftig an einem gemeinsamen Standort zu bündeln und dabei organisatorische sowie pädagogische Synergien zu nutzen. Am neuen Schulstandort sollen künftig insgesamt etwa 275 bis 310 Schülerinnen und Schüler der Primarstufe und der Sekundarstufe I beschult werden. Die Schule umfasst die Klassenstufen 1 bis 10 und wird als offene Ganztagsschule geführt. Der Unterricht orientiert sich an den geltenden Lehrplänen der Grundschule und der Hauptschule. Neben den Anforderungen aus den geltenden Lehrplänen bestehen besondere Bedarfe an individueller Förderung, intensivpädagogischen Angeboten sowie an der Zusammenarbeit multiprofessioneller Teams. Hieraus ergibt sich ein erhöhter Bedarf an differenzierten Lern-, Förder- und Rückzugsflächen sowie an einer klar strukturierten und übersichtlichen Organisation des Schulalltags. Für die erweiterte Martinschule wurde in Abstimmung mit der Schulaufsicht und den Schulleitungen ein detailliertes Raumprogramm entwickelt. Vorgesehen sind Unterrichts-, Differenzierungs- und Gruppenräume für insgesamt 19 Klassen sowie Fachräume für Musik, Kunst, Werken, Naturwissenschaften und Hauswirtschaft. Ergänzt wird das Raumprogramm durch multifunktionale Räume für Förderung, Ganztagsbetrieb und berufliche Orientierung, durch Gemeinschaftsflächen wie Aula, Mensa und Bibliothek sowie durch Verwaltungs-, Team- und Nebenräume. Dabei ist eine funktionale Zuordnung der Räume vorgesehen, die kurze Wege, eine gute Übersichtlichkeit sowie eine klare Trennung unterschiedlicher Nutzungsbereiche ermöglicht. Bestandteil des Vorhabens ist zudem eine barrierefreie und teilbare Zweifach-Sporthalle einschließlich der erforderlichen Nebenräume. Außenflächen für Pausen, Spiel und Sport sowie Flächen für den Schülerbeförderungsverkehr sind ebenfalls erforderlich und sollen den besonderen Bedürfnissen der Schülerschaft Rechnung tragen. Die geplante Bruttogrundfläche des Schulgebäudes beträgt als Orientierungswert, abhängig von der konkreten planerischen Ausgestaltung, rund 6.000 m² zuzüglich der Zweifach-Sporthalle. Die Flächenannahme berücksichtigt den erhöhten Raumbedarf einer Förderschule, insbesondere für Differenzierungs-, Förder- und Ganztagsangebote. Ergänzend sind erforderliche Verkehrs-, Technik- und Außenflächen vorzusehen. Anforderungen an den Standort ergeben sich insbesondere aus der schulischen Nutzung und dem pädagogischen Konzept. Der Standort soll sich im Stadtgebiet Rietberg befinden und eine räumliche Nähe zur Schulstation im Jugendwerk Rietberg aufweisen, da dort ein Teil der Schülerinnen und Schüler intensivpädagogisch betreut wird und Lehrkräfte zwischen den Standorten pendeln. Die Schulstation ist nicht Bestandteil des Raumprogramms des geplanten Schulneubaus. Darüber hinaus sind eine gute Erreichbarkeit aus den relevanten Einzugsbereichen, Schloss Holte-Stukenbrock, Verl, Rietberg, Langenberg und Rheda-Wiedenbrück, eine Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr sowie die Nähe zu infrastrukturellen Angeboten wünschenswert, um mit den Schülerinnen und Schülern Alltagssituationen trainieren zu können. Zugleich sind eine sichere Erschließung des Schulstandorts sowie klar organisierte Bring- und Abholsituationen von besonderer Bedeutung. Das Grundstück muss ausreichend dimensioniert sein, um neben dem Schulgebäude und der Sporthalle auch die erforderlichen Pausen- und Freiflächen, Stellplätze für Lehrkräfte sowie Flächen für den Schülerbeförderungsverkehr aufnehmen zu können. Als Richtwert wird von einem Flächenbedarf von etwa 15.000 bis 20.000 m² ausgegangen. Die Außenflächen sollen sowohl dem pädagogischen Anspruch als auch dem Bewegungs- und Erholungsbedarf der Schülerinnen und Schüler gerecht werden. Die Nutzung von Synergien mit bestehenden Sport- oder Außenanlagen ist erwünscht. Angestrebt wird eine schnellstmögliche Umsetzung des Vorhabens. Diese steht auch unter dem Erfordernis von erforderlichen Gremienentscheidungen. Bestenfalls ist die Nutzung ab dem Schuljahr 2027/2028 möglich.

II.2) Aprašymas:

    II.2.1) Kitas (-i) šio pirkimo BVPŽ kodas (-ai):

      45214200 Mokyklų statybos darbai
Svetainė yra atnaujinama. Galimi smulkūs nesklandumai.